JUSO Uri enteckt Klettertalente

Am vergangenen Wochenende fand die monatliche Flüchtlingsaktion der JUSO Uri statt. Dabei versuchen die Urner Jungsozialist_innen den Flüchtlingen und Asylsuchenden im Kanton etwas Abwechslung in den sonst eher monotonen Alltag zu bringen. Nicht nur sollen Flüchtlinge und Asylsuchenden dadurch unterhalten werden, viel eher sollen so Kontakte und spannende Gespräche entstehen.

Nachdem die JUSO Uri bereits einen Spielnachmittag, ein Raclette-Essen oder eine Wanderung am Weg der Schweiz unternahm, ging es am regnerischen Pfingstwochenende wieder sportlich zu und her. Fünf Männer aus Afghanistan wurden dabei in die Welt des Boulderns eingeführt. Zusammen mit den Urner JungsozialistInnen verbrachten sie einen Morgen in der Boulderhalle des Vereins Granit Indoor in Schattdorf. Chiara Gisler zeigte den neugierigen Asylsuchenden die wichtigsten Grundlagen des Kletterns und vor allem des Boulderns. Doch schon nach den ersten Versuchen sah man, dass in den Flüchtlinge und Asylsuchenden wahre Klettertalente schlummern. Für alle Teilnehmer der Aktion war es zwar das erste Mal, dennoch meisterten sie die zum Teil schwierigen Pfade ohne grosse Probleme. Der Eifer des Boulderns packte die jungen Mannen mehr und mehr und so kamen sie schlussendlich in ein regelrechtes Boulder-Fieber. Nach zwei intensiven Kletterstunden machten sich dann allerings allmählich die Oberarme und die Finger bemerkbar, sodass die Aktion bei einem erfrischenden Getränk und einer Partie Tischfussball abgerundet wurde. Was am Ende blieb, waren viele tolle Erfahrungen und die Erkenntnis, dass die Flüchtlinge und Asylsuchenden wahre Klettertalente sind.

Ein Asylsuchender aus Afghanistan zeigt seine Boulder-Fähigkeiten.

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